Erfahrungsbericht

Otto Group & GitHub

Im E-Commerce geht es um weit mehr als nur um Warenkörbe: Das Shopping-Erlebnis verlagert sich seit geraumer Zeit nicht nur ins Internet, sondern auch immer deutlicher auf die mobilen Endgeräte. Diese Entwicklungen führen dazu, dass auch der Handel sich stetig weiterentwickeln und seinen Kundinnen immer wieder aufs Neue innovative Angebote bieten muss, um relevant zu bleiben. Das Einzelhandels- und Dienstleistungsunternehmen Otto Group, ist dafür das perfekte Beispiel: Das Unternehmen mit Hauptsitz in Hamburg stellt seinen Kunden eine Vielzahl an innovativen Technologien zur Verfügung, mit denen das Einkaufserlebnis immer weiter verbessert werden soll. Hierzu gehören Augmented-Reality-Apps zum Online-Einkauf von Möbeln oder KI-gesteuerte Sprachlösungen für den First-Level-Support. Die Grundlage für diese innovativen Lösungen bilden eine hochmoderne IT-Landschaft sowie die Softwareentwicklungs-Toolchain.

Um derartige Situationen zu vermeiden und die Software-Entwicklung zu vereinheitlichen führte die Otto Group 2015 GitHub ein. 2020 wurde mit der Gründung der Software Engineering Unit zusätzlich neue Maßstäbe für die Standardisierung der Software-Entwicklungsabläufe gesetzt. GitHub wurde zu einem Stützpfeiler bei der Entwicklung eines modularen Ansatzes im Bereich der Entwicklung und Implementierung von Apps und mobilen Features. Die Plattform ermöglicht es den Unternehmen der Gruppe eine „gemeinsame Sprache“ zu sprechen, über die Code und Ressourcen geteilt werden können. Mit GitHub als technologischem Rahmen war die Otto Group in der Lage, die Innersource-Prozesse voranzutreiben, in die 18 Unternehmen der Gruppe bereits eingebunden sind. „Diese Entwicklung wurde von einem gruppenweiten Transformationsprozess angetrieben, der für eine neue Ära im Bereich der Zusammenarbeit steht“, sagt Huber. Heute kommen die Technikerteams der Otto Group in Scharen zu GitHub, auch wenn dies intern nicht vorgeschrieben ist. „Wir möchten nicht alles nach dem Top-Down-Prinzip aufzwingen “, so Huber. „Wir möchten, dass unsere Mitarbeiterinnen neue Dinge übernehmen, weil sie funktionieren und weil sie sie nutzen möchten.“ Im Unternehmen nutzen so heute über 1300 Ingenieurinnen und Technikerinnen GitHub – Tendenz weiter steigend.

Otto: Cafeteria

Um derartige Situationen zu vermeiden und die Software-Entwicklung zu vereinheitlichen führte die Otto Group 2015 GitHub ein. 2020 wurde mit der Gründung der Software Engineering Unit zusätzlich neue Maßstäbe für die Standardisierung der Software-Entwicklungsabläufe gesetzt. GitHub wurde zu einem Stützpfeiler bei der Entwicklung eines modularen Ansatzes im Bereich der Entwicklung und Implementierung von Apps und mobilen Features. Die Plattform ermöglicht es den Unternehmen der Gruppe eine „gemeinsame Sprache“ zu sprechen, über die Code und Ressourcen geteilt werden können. Mit GitHub als technologischem Rahmen war die Otto Group in der Lage, die Innersource-Prozesse voranzutreiben, in die 18 Unternehmen der Gruppe bereits eingebunden sind. „Diese Entwicklung wurde von einem gruppenweiten Transformationsprozess angetrieben, der für eine neue Ära im Bereich der Zusammenarbeit steht“, sagt Huber. Heute kommen die Technikerteams der Otto Group in Scharen zu GitHub, auch wenn dies intern nicht vorgeschrieben ist. „Wir möchten nicht alles nach dem Top-Down-Prinzip aufzwingen“, so Huber. „Wir möchten, dass unsere Mitarbeiter innen neue Dinge übernehmen, weil sie funktionieren und weil sie sie nutzen möchten.“ Im Unternehmen nutzen so heute über 1300 Ingenieur innen und Techniker innen GitHub – Tendenz weiter steigend.

Da die Plattform immer häufiger genutzt wird, gewinnt GitHub immer größere Bedeutung für die Entwicklung bei der Otto Group. Beispielsweise nutzt das Digital Product Lab Team des Unternehmens, das mobile Apps für viele Tochtergesellschaften entwickelt, GitHub Actions für seine gesamte CI/CD-Pipeline (CI = Continuous Integration, CD = Continuous Deployment), angefangen bei der Verlagerung von Code an die QS, bis hin zur Lieferung an App Stores. Bjoern Bengelsdorf, ein leitender Software-Entwickler im Digital Product Lab Team, weist darauf hin, dass sie für fast alles, das erledigt werden musste, eine vorkonfigurierte GitHub-Aufgabe (Action) finden konnten, wodurch eine Menge Zeit und Ressourcen eingespart werden konnten. „Wir beziehen alles, was wir brauchen, vom Marktplatz und bauen dann auf unsere individualisierte CI/CD-Pipeline auf“, sagt er.

Otto: App

Bengelsdorf erläutert weiterhin, dass Actions ein besseres Erlebnis für Entwickler bereitstellt als die vorherige Lösung des Konzerns. „Alles befindet sich in einer einzigen Umgebung; man braucht weder zu einer anderen Anwendung zu wechseln noch auf etwas über ein VPN zuzugreifen“, sagt er. „Sie führen die Action einfach aus, indem sie ihren Code einspeisen, es ist genial.“

Laut Bengelsdorf kann dadurch, dass weniger Tools und Prozesse verwaltet werden müssen, mehr Zeit für die Entwicklung neuer Software aufgewendet werden, die dann mit dem restlichen Unternehmen geteilt werden kann. Zum Beispiel wurde das Rahmenmodell für die native Shopping-App, die von mehreren Marken der Otto Group geteilt und genutzt wird, von der Digital Product Lab Group entwickelt. „Wir stellen einen Rahmen für native Apps bereit, der alle möglichen Arten von E-Commerce-Modulen einschließt“, sagt Bengelsdorf. „Jede Marke passt diesen Rahmen gemäß ihrer eigenen Identität und ihrem benötigten Shopping-Erlebnis an.“ Wenn das Team neue Features zum Rahmenmodell hinzufügt, z. B. das AR-Modul, können all die anderen verschiedenen Marken der Otto Group diese Funktion übernehmen. Der gesamte Prozess des Hinzufügens neuer Features und deren Bereitstellung für andere Marken wird über GitHub verwaltet.

Jeder kennt bereits Pull Requests, Forking und die Diskussion über Probleme und Features. Das erleichtert es, neu eingestellte Mitarbeiterinnen einzuarbeiten.

GitHub vereinfacht den Technikerteams der Otto Group auch auf andere Weise das Leben. Tobias Hutzler, Head of Software Engineering des Digital Product Lab Teams, sagt, dass GitHub großartig für das Onboarding ist, da viele Entwicklerinnen bereits Erfahrungen mit GitHub gesammelt haben. „Jeder kennt bereits Pull Requests, Forking und die Diskussion über Probleme und Features“, so Hutzler. Die Otto Group profitiert von einer zentralen konzerneigenen IT-Serviceabteilung, die die Integration von GitHub viel einfacher gestaltet. „Diese erleichtert es, neu eingestellte Mitarbeiterinnen einzuarbeiten.“ Da sich ein so großer Teil der Entwicklung in GitHub abspielt, müssen darüber hinaus weniger Konten für Mitarbeiterinnen erstellt werden und die Berechtigungen lassen sich viel leichter verwalten. „Entwicklerinnen brauchen lediglich ein GitHub-Konto einzurichten und wir mappen sie dann in unsere GitHub-Unternehmensorganisation“, sagt Hutzler. „Das spart uns viel Zeit.“

Otto: Fulfillment

GitHub hilft der Otto Group ferner bei der Sicherheits-Verwaltung. „Wir haben viele verschiedene Authentifizierungsdaten - zum Beispiel wenn es um die App Stores und Signing-Zertifikate geht“, sagt Hutzler. „GitHub Actions in Kombination mit Secrets helfen uns dabei, die Sicherheit unseres Codes zu gewährleisten. Es ist unsere bevorzugte Art, sämtliche Authentifizierungsdaten zu verwalten.“ Gleichermaßen hilft GitHub Packages bei der Vereinheitlichung von Sicherheit und Verwaltung. Open Source ist ein zunehmend wichtiger Teil des Software-Entwicklungs-Stacks der Otto Group. „Moderne Software basiert auf Open Source“, so Hutzler. „Closed-Source-Lösungen bieten oftmals nicht die Transparenz, die Open-Source-Optionen ermöglichen, und häufig bekommt man die Fehlerbehebungen oder Feature-Anfragen nicht in implementierter Form zu sehen.“

Heutzutage sind die Entwickler der Otto Group schneller und effizienter. „Ich finde es beeindruckend, was das Digital Product Lab mit einem solch kleinen Team leisten und liefern kann“, sagt Hutzler. „Dies ist nur dank GitHub und den anderen Bereichen unseres Cloud-nativen Tech Stacks möglich.“

  • Branche

    Retail

  • GitHub Lizenzen

    1,300+

  • Produkt

    GitHub Enterprise

  • Standort

    Hamburg, Deutschland

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