Erfahrungsbericht

Continental & GitHub

Der Automobilzulieferer Continental ist seit 1871 Vorreiter für Mobilitätslösungen. Innovationen in den Bereichen autonomes Fahren, Konnektivität, Reifen und Elektrifizierung haben den Konzern zu einem Unternehmen mit über 244.000 Mitarbeitern in 60 Ländern und einem Umsatz von mehreren Milliarden Dollar gemacht.

Continental steht an der Spitze des Fortschritts in der Automobilbranche. Alles, was das Unternehmen produziert, steht mit Lösungen und Komponenten für Sicherheit, der Mensch-Maschine-Interaktion, Konnektivität oder den Antriebsstrang in Verbindung. Das Know-how und die Technologie, auf denen diese Produkte basieren, werden zunehmend digitaler – und Software ist zu einem wesentlichen Bestandteil jedes neuen Fahrzeugs geworden. In modernen Autos stecken heutzutage über 100 Millionen Zeilen Code – und diese Zahl steigt weiter an.

„Die Automobilindustrie durchläuft gerade die größte Transformation in ihrer 130-jährigen Geschichte“, so Softwarearchitekt Timm Drevensek. „Agilität und Zusammenarbeit über Kontinente und Projekte hinweg werden zu immer wichtigeren Anforderungen für unsere Forschungs- und Entwicklungsarbeit.“

Continental: Dashboards

Darüber hinaus werden ursprünglich getrennte Domänen und Produkte auf Hochleistungsrechnern gebündelt, wodurch Größe und Komplexität der Lösungen deutlich zunehmen. Diese Entwicklung vollzieht sich besonders schnell in Fahrzeugen, in denen eine sicherheitsrelevante Instrumentierung mit offenen Infotainmentsystemen für Navigation, Funk und vernetzte Dienste auf der sogenannten Integrated Interior Platform (IIP) integriert wird. Um sich an diese neue Realität anzupassen, musste Continental seine Prozesse umgestalten und eine agile Zusammenarbeit ermöglichen. Das Modell der agilen Zusammenarbeit wird der neuen Komplexität besser gerecht.

Traditionell arbeiteten Entwickler für Infotainment und Instrumentierung, laut Timm Drevenseck, in unterschiedlichen Control Systems, was unter anderem zu Silos führte. Durch die Migration von einer zuvor verwendeten proprietären Lösung für die Versionskontrolle auf Git konnte die gesamte Entwicklungsleistung verbessert und eine Continuous Integration-Pipeline umgesetzt werden. Leider bot die ursprünglich gewählte Lösung nicht die erforderliche Systemstabilität für immer größer werdende Teams, wodurch die Produktivität erneut litt. Also begann Continental mit der Verwendung von GitHub Enterprise, das es den Entwicklern innerhalb von sechs Monaten ermöglichte, schneller und effektiver zu arbeiten und insgesamt weniger Hilfe von Support zu benötigen.

„Wir haben unsere Projekte innerhalb von zwei Wochen auf Git migriert“, so Drevensek. „Die Teamleiter sahen, dass wir alle unsere bestehenden Tools integrieren und nun zwei- bis dreimal täglich freigeben konnten – nicht zwei- bis dreimal pro Woche. Geschwindigkeit und Leistung des Teams nahmen deutlich zu.“

Continental: Infotainment

Die Einführung von GitHub in das DevOps-Portfolio führte zu positiven Veränderungen bei Continental. Dies geschah insbesondere durch die Bereitstellung einer stabilen Plattform für die Teams weltweit, welche nach den Inner-Source-Prinzipien arbeiten, bereits existierenden Code finden und wiederverwenden als auch die bestehenden Silos abbauen wollten. Besonders hilfreich waren GitHub’s API und Suchfunktionalitäten und das Code Review System.

„Es war ein glücklicher Zufall, dass die Inner-Source- Aktivitäten etwa zeitgleich mit der Einführung von GitHub Enterprise durch Corporate IT begannen“, so Inner Source Project Manager Zsuzsanna Gnandt. „Es ermöglicht uns eine Synchronisation mit den Open-Source-Aktivitäten, die kürzlich bei Continental eingeführt wurden und auf Continental’s GitHub-Organisation gehostet werden.“

Da die Automobilindustrie an strenge Sicherheitsstandards gebunden ist, müssen die Entwicklungsprozesse von Continental transparent und zugänglich für Auditoren sein. Darüber hinaus muss es möglich sein Änderungen oder Aktualisierungen von Kundenanforderungen unternehmensweit schnell vorzunehmen. Mit GitHub wurde eine automatisierte Pipeline mit Tools wie Jira und Grafana erstellt, um alle Softwareänderungen in Pull Requests zu prüfen und detailliert zu protokollieren. Continental verwendet außerdem Drittanbieter-Integrationen, um sein DevOps-Ökosystem so sicher und umfassend wie möglich zu gestalten. Dies beinhaltet Prometheus für die Überwachung, Elasticsearch für die Datenprotokollierung, Jira für Issue- Management, Confluence für die Dokumentation, Artifactory für die Binärartefakte Kubernetes für die Build-Infrastruktur. Aus diesem Ökosystem mit Industriestandard-Tools, die zu einem Workflow kombiniert werden, setzen sich Continental’s DevOps-Produkte zusammen.

„Um eine Änderung systemübergreifend vorzunehmen, kann jeder Entwickler einen Pull Request öffnen“, so Drevensek. „Jenkins – unser System für Continuous Integration – stellt sicher, dass jeder Pull Request verifiziert wird und unseren Standards entspricht. Dies verleiht den Entwicklern mehr Freiheit und Autonomie und erleichtert ihnen dadurch die Arbeit. Sie müssen niemanden anrufen und um eine Integration des Codes bitten. Wir haben ein nachverfolgbares Integrationssystem etabliert, das vollautomatisch funktioniert und einfach zu bedienen ist.“

Mit Inner Source möchten wir allen Entwicklern die Freiheit geben, kreativ zu sein, Innovationen ohne Barrieren voranzutreiben und für ihre Beiträge unternehmensweit Anerkennung zu erhalten.

Die Freiheit, zu Projekten in der gesamten Organisation beizutragen, ermöglicht es den Entwicklern von Continental, Best Practices aus bestehenden Open- Source-Communities für die Entwicklung ihrer internen Software zu nutzen. Gnandt ist der Meinung, dass diese Arbeitsweise entscheidend ist, um das Unternehmen dabei zu unterstützen, im Zuge seines weiteren Wachstums flexibel zu bleiben. „Die Entwickler können Projekte selbst erstellen“, so Gnandt. „Wenn sie ein Projekt gefunden haben, das sie vorantreiben und an dem sie mitwirken möchten, können sie es in die Inner-Source-Welt von Continental einbringen.“

Gnandts Team gehörte zu den ersten, die GitHub einsetzten. Sie ist froh, denn es hat sich in vielerlei Hinsicht als die optimale Code-Sharing-Plattform erwiesen – von Continuous Integration über Infrastructure-as-Code bis hin zur Gewinnung neuer Nutzer, die noch nicht mit GitHub vertraut waren. Eine Open-Source-Community wie GitHub zieht Menschen an, die Code teilen und wiederverwenden möchten, so Gnandt. Die Implementierung von GitHub bei Continental ist ein Anreiz für motivierte junge Entwickler und sie fördert das Ziel, ein möglichst attraktiver und fortschrittlicher Arbeitgeber zu sein. „Mit Inner Source möchten wir allen Entwicklern die Freiheit geben, kreativ zu sein, Innovationen ohne Barrieren voranzutreiben und für ihre Beiträge unternehmensweit Anerkennung zu erhalten.“

Ohne ein DevOps-Setup könnte es zwei Wochen dauern, bis ein neuer Entwickler einsatzbereit ist. Dank Tools wie Ansible und Vagrant, die einer GitOps-Philosophie mit GitHub als zentraler Platz für jegliche Konfiguration folgen, wird dieser Zeitraum auf lediglich 10 Minuten gesenkt – selbst für geographisch verteilte Mitarbeiter. „Es bringt uns den Kollegen auf der anderen Seite der Welt näher“, so Drevensek. „Man kann jemanden kontaktieren, den man zwar noch nie zuvor gesehen hat, der jedoch dein Projekt gefunden und genutzt hat. Manchmal erstellt diese Person sogar einen Pull Request, um die bereits geleistete Arbeit zu verbessern und zu ergänzen.“

Continental: Connected Car

Auch wenn die Entwickler von Continental seit der Einführung von GitHub durch Timm Drevensek schon viel Erfahrung sammeln konnten, benötigen sie dennoch von Zeit zu Zeit Unterstützung. Und mit dem GitHub Support haben sie immer das Gefühl, dass ihre Anliegen Priorität haben. „Man hat nicht das Gefühl, dass eine Anfrage ungelesen in einem E-Mail-Posteingang versauert“, so Drevensek. „Auf der anderen Seite ist immer jemand, der das Problem versteht und antwortet. Man muss nicht an drei verschiedene Personen weitergeleitet werden, um die richtige Antwort zu erhalten.“

Die Zukunft von Continental wird durch die Softwarelösungen bestimmt, die sie entwickeln. Eines der wichtigsten Unternehmensziele besteht darin, „mit unserer zukunftsweisenden Software Wachstum für Systemlösungen zu generieren“. GitHub schafft neben den State-of-the-Art- Tools das perfekte Umfeld um dieses Ziel zu erreichen.

Für Drevensek steht eine positive Haltung gegenüber Veränderungen essentiell, um die Produkte von Continental zu verbessern. „Veränderung mag manchmal eine Herausforderung sein, aber es ist aufregend, ein Teil dieser Veränderung zu sein und sie mitzugestalten.“

  • Branche

    Automobil

  • GitHub Lizenzen

    8,000

  • Softwareentwickler

    30,000

  • Unternehmensgröße

    244,000+

  • Produkt

    GitHub Enterprise Server

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